Donnerstag (23.09.2010):Herbstanfang - und gleich geht es los. Bis nachmittags bewölkt, 26 Grad, sehr schwül. Dann beginnt es zu tröpfeln und wird zu richtigem Dauerregen. Ein geplanter abendlicher Restaurant-Besuch mit Musik fiel buchstäblich ins Wasser, da er im Freien stattfinden sollte.
Im Fernseh-Wetterbericht war für die nächsten Tage keine Besserung in Sicht. Auch die Temperaturen sollen runtergehen. Dagegen scheint in Deutschland schönes Wetter zu herrschen mit höheren Temperaturen als hier.
Samstag (25.09.2010): In der Nacht zu Freitag regnete es in Strömen. Morgens rechneten wir, als es weiter tröpfelte, mit einem nassen Tag und flüchteten erst einmal ins Museum. Da war gerade eine Ausstellung von Ferran Aguiló eröffnet worden. Den Künstler kannten wir schon aus dem Es Baluard, wo auch seine Ratten "rumlaufen". Sind wohl seine bevorzugten Klienten. Er baut Plastiken aus Schrott, teilweise ganz witzig. Man braucht wohl ein besonderes Auge, um in dem Abfall die Figuren zu entdecken, die später daraus werden. Selbst Schwalbennester entstehen aus harter Drahtwolle.
Als wir dann aus dem Museum kamen, wo auch noch eine Ausstellung anlässlich des Tages des Kaffees aufgebaut wurde (komischerweise ohne eine einzige Bohne, von gebrühtem Kaffee ganz zu schweigen), war der Regen verschwunden. Es schien die Sonne vom blauen Himmel und wurde wieder schön warm (um die 26 Grad). Mittagessen dann im lauschigen Garten von "Nordsee" - ganz wie in Lübeck (dort leider ohne Garten, hier aber mit besserem, spanischen Kaffee).
Wegen des morgendlichen schlechten Wetters, waren die Turis offensichtlich nicht an den Strand geeilt, sondern nach Palma gefahren. Die Stadt war brechend voll und die Umgangssprache deutsch. Bäuche und Speckpolster waren wie immer nur unvollkommen bedeckt.
Heute ist es wieder sonnig, aber mit leichtem Wind: sehr gut auszuhalten. Aber doch schon ein wenig herbstlich, irgendwie. Es gibt in Palma seit heute auch einen speziellen Öko-Markt. Die Angebote dort sahen sehr gesund aus! Mal sehen, wie sich das entwickelt. Sicherheitshalber findet das Ganze in größerer Entfernung zur Markthalle statt. Dadurch ist das Vergleichen erschwert.
Nun probiere ich nochmal, einen Kommentar zu erstellen, der auch zeitgerecht erscheint.
AntwortenLöschenMir fällt allerdings nichts Anderes ein als zu meckern: Warum kann man die Bildtexte nicht entweder unter das Bild oder in mehreren kurzen Zeilen (also umbrochen) neben das Bild stellen?
Früher wechselte die Schrift oft von mager zu fett v.v. - lag das an der Technik oder ist die Gebrauchsanweisung dieses Systems so problematisch wie ich das bis jetzt empfinde?
Mehr in meiner Mail, die gleichzeitig abgeht.
Gruß HKB