Mittwoch, 8. September 2010

Wieder in Palma

Essen gibt es überall


Die berüchtigten Nelkenfrauen auf dem Weg zurTurisabzocke


Geknipst wirs alles und überall


Ruhe ohne Rücksicht auf Verluste

Gestern (06.09.2010) sind wir zur Abwechslung mal mit TUIfly geflogen. Das Einchecken per Internet klappte prima. Als wir dann aber unsere Koffer in Hamburg loswerden wollten, war nur ein Schalter geöffnet. Wir standen dann in einer Riesenschlange. Mit Zeitersparnis und Vereinfachung war also nix. Immerhin klappte der Flug tadellos und überaus pünktlich. In Hamburg war kühles Wetter, nachts sogar runter bis 3 Grad. Ankunft in Palma bei 30 Grad: plötzlich war der Sommer wieder da. Die Vermieter-Mädchen holten uns ab. Die Wohnung so wie gehabt. Wir konnten uns gleich wohlfühlen.

Nachdem wir die Klimaanlage kurze Zeit laufen ließen, war es sehr angenehm und auch die Nacht problemlos. Vorher hatten wir uns aber noch schnell im benachbarten Kaufhaus Mineralwasser und Kaffee besorgt. Dann noch einen Café con Leche in der gegenüber liegenden Bar mit herzlicher Begrüßung. Schließlich waren wir bei unseren früheren Aufenthalten so etwas wie Stammgäste gewesen (bester Kaffee in Palma mit immer tollen Mustern auf der Tassenoberfäche, eine Spezialität des Baristas).


Für heute (07.09.2010) hatten wir uns zuerst den üblichen Großeinkauf vorgenommen. Als wir aber bei 24 Grad Wärme und leicht bewölktem Himmel erwachten, änderten wir unsere Pläne. Kurzes Frühstück im Bahnhof und dann mit dem Bus zum Spediteur, unsere Koffer abholen. Der Himmel war und blieb den ganzen Tag leicht bedeckt und mit etwas Wind. Deshalb war es trotz späteren 29 bis 30 Grad durchaus erträglich. Der Großeinkauf fand dann ab Mittag statt. Zuerst zu unserem Lieblingsbäcker und unser Lieblingsbrot gekauft.

Das ist das Brot!

Dann ging es in die Geschäfte und in die Markthalle. Es ist doch immer eine ganze Menge, die als Grundausstattung für die nächsten Wochen benötigt werden. Angesichts der danach leeren Brieftasche, ahnt man, warum Mallorca auf den Tourismus angewiesen ist. Wir trafen auch noch Marion aus Schleswig-Holstein an ihrem Stand auf der Plaza Mayor. Sie hatte wie stets gut zu tun, jetzt im Sommer vorwiegend mit schicken Hüten. Donnerstag wollen wir sie nochmals besuchen, weil wir ihr Grünkohlsamen mitgebracht haben, den sie sich dringend wünschte.

Die Stadt war übrigens voll wie immer. Die uns bekannten Straßen zeigten neue Geschäfte und hatten andere verschwinden lassen, alles auch wie immer. In der Calle Sindicato gab es beispielsweise lauter neue Schuhgeschäfte, fünf bis sechs an der Zahl, als hätte bisher absoluter Mangel geherrscht. Was bei uns daheim die Bäckerläden sind, scheinen hier die Schuhläden zu sein?

Ja, und dann war ich noch bei meinem Lieblingsfriseur (er arbeitet schweigend, weil er weiß, dass ich ihn sowieso nicht verstehe). Das Haareschneiden war auch sehr dringend nötig und machte (nach der üblichen Ansage des Friseurs) mich gleich wensentlich jünger. Ich finde, bei den hiesigen Preisen kann man auch eine kleine Schmeichelei erwarten. Unser tolles Abendessen bestand aus frischen Feigen und Frischkäse. Wir konnten uns so richtig reinknieen.


Der Mittwoch (08.09.2010) begann mit der Vohersage im Radio, dass Gewitter mit Regen zu erwarten seien. War aber nichts. Im Gegenteil: bei strahlendem Sonnenschein und leichten Winden und 28 Grad konnten wir einen Stadtbummel machen, losgelöst von irgendwelchen Einkaufsnotwendigkeiten.

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