Mittwoch, 8. Juni 2011

Regentage

Dienstag, 07.06.2011

Sonntag war bisher der einzige Tag, der durchweg ein Sonnentag war. Kein Regen, keine Wolken, 28 Grad. Wir haben gleich einen langen Spaziergang am Meer unternommen und anschließend ein Sonnenbad auf der Dachterrasse. Das war es dann aber auch.

Alle anderen Tage waren durchwachsen, zwar warm, aber man musste immer mit Schauern rechnen. Auch heute morgen gab es erst mal ein Gewitter.
Die Wetterlage ist für Juni sehr ungewöhnlich, das sagen selbst die Eingeborenen. Es trifft übrigens für ganz Spanien zu. Im Wetterbericht werden abends immer in Bild und Ton die tollsten Horrorgeschichten vom Festland ausgebreitet: Straßen unter Wasser, dicke Hagelschichten, Schnee in den Bergen. Das Wettermädchen versucht mit Lächeln auszugleichen, was sie auf der Wetterkarte mit Tiefs und Wolken- und Regenradar verkaufen muss.

Trotz der Witterung, sind wir natürlich viel unterwegs, obwohl erst abends die Stadt ruhiger wird. Tagsüber wimmelt es überall von Touristen, die wahrscheinlich lieber am Strand liegen würden.

Zwischendurch beobachten wir die Möweneltern gegenüber, wie sie ihre Jungen großziehen. Die werden mit jedem Tag größer, munterer und hungriger. Jetzt versuchen sie schon gelegentlich ihre kleinen Flügel zu gebrauchen.




Die kleinen grauen Bündel sind die Möwenkinder - leider schlecht zu erkennen



Mittwoch, 08.06.2011


Der Tag begann wieder mit einem gewaltigen Gewitter. Danach wurde es aber sonnig, und wir konnten losziehen auf der Suche nach einem bestimmten Fotomotiv, dass wir im Internet gefunden hatten. Wir konnten uns nicht erklären, warum wir es bisher nicht entdeckt hatten, obwohl wir Palma eigentlich ganz gut kennen. Wir mussten eine Menge Leute fragen, bis uns endlich eine Dame bei der Touristinformation den entscheidenden Tipp geben konnten. Dann endlich fanden wir Figur und Bild versteckt ganz in der Nähe unserer früheren Wohnung.




Das ist das gesuchte Motiv


Vorher allerdings musste die Maus bei H&M noch dringend die Kinderarbeit in Bangladesch unterstützen. Sieht aber gut aus, der Fummel.

Abendessen mit Pinchos in einer sehr typischen kleinen Bar, die wir bisher eigentlich nur von außen kannten. Sehr empfehlenswert!

Auf dem Rückweg sprach uns eine Bekannte an, die sich zu Besuch in unserem ehemaligen Haus aufhält und davon schwärmte, dass jetzt sogar das elektrische Licht funktioniere.

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